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Das
Flüsschen „Aa”, das den See speist, entspringt in den Baumbergen und
mündet in die Ems. Nach starken Regenfällen geschah es häufiger, daß
der Fluss über seine Ufer trat und die Innenstadt unter Wasser setzte.
Durch seine wissenschaftliche Vorbildung kam Prof. Landois auf die
Idee, das Regenwasser vor der Stadt aufzuhalten und kontrolliert durch
die Stadt zu führen. Hier wurde die Idee zum „Aasee” geboren. Es
dauerte allerdings bis 1924, dass der Aasee geflutet werden konnte.
Damit waren die Überschwemmungen Geschichte.
Der Zoo hatte durch seine „Insellage” keinerlei
Ausdehnungsmöglichkeit mehr. Alle Pläne schlugen fehl, da sie
bautechnisch nicht durchführbar oder aber zu teuer waren. Man fand
schliesslich eine Lösung auf der „Sentruper Höhe” und es entspann sich
eine fruchtbare Diskussion über die Umgebung des neuen Zoogeländes. Es
bildete sich immer mehr der Wunsch heraus, den Zoo an die Wasserfläche
anzuschließen um auch den „Mühlenhof” und das „Landesmuseum für
Naturkunde und Planetarium” mit anzubinden. So entstand der neue Aasee
mit Zookanal und Wendebecken.
Heinz Overschmidt hatte seinerzeit die Idee, ein Fahrgastschiff auf dem
Aasee fahren zu lassen und die Geburtsstunde des Fahrgastschiffes
„Professor Landois” war gekommen. Der neue Aasee wurde Anfang 1975
eröffnet. Die „Professor Landois” am 26.03.1975 in Dienst gestellt. Die
Zooeröffnung fand am 02.05.1975 statt.
Der Aasee ist insgesamt 40 ha gross. Er ist 2,5 km
lang und im Mittel 140 m breit. Die mittlere Tiefe ist 2 m. Als
Naherholungsgebiet und Klimafaktor ist er für die Stadt unverzichtbar.
Eine Segelschule mit Bootsverleih und zwei Segelclubs sind am See
vorhanden. Gepflegte Gastronomie, Hotelbetriebe und die Jugendherberge
haben sich rund um den See etabliert.
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